Gesamterzeugung
18,454
kWh · 16,45 kWp
Eigenverbrauch
7,331
kWh · 39,7% der Erzeugung
Eingespeist (verschenkt)
11,123
kWh · 60,3% der Erzeugung
Netzbezug
2,720
kWh · verbleibender Bedarf
Netzunabhängigkeit
71.2%
Jahresdurchschnitt
Gesamter Jahreswert
2.372 €
1.958 € Eigenverbrauch + 414 € Einspeisung
Erzeugung · Eigenverbrauch · Einspeisung · Netzbezug
Jährlicher Energiefluss — das Einspeisungsdefizit ist die Chance
Wesentliche Erkenntnis: Von März bis August werden jeweils über 2.000 kWh/Monat erzeugt, doch 60–68% werden ins Netz eingespeist. Der 10-kWh-Speicher ist schnell voll und lässt enormen Überschuss ungenutzt. In den Wintermonaten (Nov–Feb) sinkt die Netzunabhängigkeit auf 30–60%, mit einem Netzbezug von bis zu 27 kWh/Tag.
Monatliche Einspeisung vs. Eigenverbrauchsquote
Wie viel der erzeugten Energie wirklich zuhause bleibt
Tagesdurchschnitt: Erzeugt vs. Eingespeist vs. Bezogen
Tagesdurchschnitte zeigen saisonale Extremwerte
Mai–August: Durchschnittliche tägliche Einspeisung von 45–54 kWh, während das Haus nur ca. 25 kWh/Tag verbraucht. Es wird doppelt so viel erzeugt wie verbraucht — die Hälfte geht praktisch verschenkt ans Netz. Genau diese Energie würde ein V2H-Fahrzeug + Victron-System nutzen.
Monatliche durchschnittliche Netzunabhängigkeit %
Wie viele Tage pro Monat praktisch netzentkoppelt waren
Batteriedurchsatz — Geladen vs. Entladen
Gesamte kWh die monatlich durch die 10-kWh-Batterien fließen (keine Zyklenanzahl)
Mai–August Ø Netzunabhängigkeit: 92–96% — in der Hauptsaison fast netzunabhängig, aber nur weil der Verbrauch moderat ist. Die Batterien werden täglich fast vollständig zyklisiert. Mehr Speicherkapazität würde dies auf mehr Abend- und Morgenstunden ausdehnen.
Heute — Aktuelles System
Netzunabhängigkeit71.2%
Jährlicher Netzbezug2,720 kWh
Jährliche Einspeisung11.123 kWh
Einspeisevergütung413 €
Eigenverbrauchsersparnis1.958 €
Gesamtwert2.372 €
Zukunft — Volvo EX60 112kWh V2H + Victron
Netzunabhängigkeit~97–100%
Jährlicher Netzbezug~0 kWh (Mar–Oct)
Einspeisung genutzt für V2H4,006 kWh
Kostenloser Arbeitsweg (60km/Tag)4,015 kWh/yr
Potenzielle Mehrersparnis+800–1,200 €
Mit Victron — Monatliches V2H-Potenzial (kWh)
65% Erfassung · Victron 30–40 kWh LiFePO₄ puffert werktäglichen Mittagsüberschuss bis Auto ~18:00 heimkommt
Ohne Victron — V2H-Potenzial (kWh)
29% Erfassung · Auto lädt Solar nur am Wochenende (2/7 Tage während Solarspitze zuhause)
Victron-Batteriegröße: Im Mai werden durchschnittlich 54 kWh/Tag eingespeist — Victron muss ~35 kWh werktäglichen Mittagsüberschuss puffern bis das Auto heimkommt. Ein 30–40 kWh LiFePO₄-Speicher ist die richtige Größe. Ohne ihn ist nur Wochenend-Solar nutzbar (29%), was den jährlichen V2H-Ertrag von 7.230 kWh auf 2.870 kWh senkt. Victron ergänzt ~4.360 kWh/Jahr.
März–September: 4.006 kWh Einspeiseenergie für nächtliche V2H-Nutzung nach Fahrtkosten. Bei ~0,25€/kWh vermiedenem Netztarif ~1.000€/Jahr Mehrwert. Der Arbeitsweg (60 km) benötigt nur 11 kWh — Solar deckt dies 277% überreichlich.
Tägliche Solarproduktion — Gesamtes Jahr
Mit der Maus über die Felder fahren für Details. Dunkler = mehr Produktion.
Monatliche Ersparnis — Tatsächlich vs. Ohne PV
Monatlich vermiedene Kosten dank der Anlage
Einspeisevergütung vs. Eigenverbrauchsersparnis
Was eingespeiste Energie einbrachte vs. was Eigenverbrauch einsparte — monatlich
Verteilung der täglichen Netzunabhängigkeit
Wie viele Tage welches Unabhängigkeitsniveau erreicht wurde
Einspeisevergütung stark schwankend: Juli brachte 5,3 €ct/kWh, Mai nur 1,8 €ct/kWh — Energy Revolt nutzt offensichtlich einen dynamischen/spotbasierten Tarif. Im Durchschnitt nur 3,7 €ct/kWh für 11.123 kWh Einspeisung. Dieselbe Energie als vermiedener Netzbezug zu 25 €ct/kWh wäre 7× mehr wert. Dies ist das stärkste wirtschaftliche Argument für V2H-Speicher.
2.372 € Gesamtwert in 2025 — 1.958 € Eigenverbrauchsersparnis + 413 € Einspeisevergütung (Energy Revolt). Von 365 Tagen erreichten über 180 Tage >90% Netzunabhängigkeit. Entscheidend: 11.123 kWh Einspeisung brachten nur 413 € (Ø 3,7 €ct/kWh) — dieselbe Energie in einem V2H-Fahrzeug würde Netzbezug zu ~25 €ct/kWh vermeiden und wäre ~2.800 € wert.
Netzbezug vs. Einspeisung nach Monat — Die saisonale Asymmetrie
Sommerüberschuss vs. Winterdefizit — Argument für mehr Speicher oder dynamische Tarife
Nov–Feb: Gesamtbezug von 1.772 kWh, aber dieselben Monate speisen an sonnigen Tagen noch 755 kWh ein. Ein Victron + 30 kWh Festspeicher (oder V2H-Laden über Nacht zu Niedrigtarif) würde diese Lücke größtenteils schließen. Ein dynamischer Tarif (z.B. Tibber) erlaubt Laden zu ~0,08€/kWh statt Spitzentarif 0,25€/kWh — weitere ~300€/Jahr Ersparnis bei Winterbezug.
Monatlicher KA-Verbrauch — Combles (Tag) vs. Schlafzimmer (Nacht)
Combles Büro: 7 kW Split, 08–18 Uhr · Kinder + Eltern: 2×2,5 kW, 22–07 Uhr
KA-Szenarien — Netzbezug nach Systemkonfiguration
Wie sich der Netzbezug je nach Speicher/V2H-Ausstattung verändert
Combles-Klimaanlage tagsüber ist im Sommer praktisch kostenlos. Das 7-kW-Inverter-Split (Bürozeiten 08–18 Uhr) verbraucht elektrisch ~2.208 kWh/Jahr — aber von Mai bis August werden bereits 45–54 kWh/Tag als reiner Überschuss ins Netz eingespeist. Die KA nutzt einfach, was sonst für 3,7 €ct/kWh ins Netz ginge. Im Mai und September deckt der Solarüberschuss die KA vollständig und es bleibt noch Energie übrig. Juni–August ist anspruchsvoller: Die Dachhitzlast ist so intensiv (Dachexposition, 156 m³ schlecht gedämmter Raum mit Spitzenwerten bis 29°C), dass die KA mehr benötigt als der Solarüberschuss allein liefern kann — rund 21 kWh/Tag zusätzlich im Juni, bis zu 64 kWh/Tag im Juli. Diese Lücke füllt ein Victron-Speicher, indem er entweder günstigen Nachtstrom speichert oder Wochenend-Solarstrom für werktägliche Nutzung puffert.
Nächtliche Schlafzimmerkühlung ist das schwierigere Problem. Kinder- und Elternzimmer (88 m³ kombiniert, Spitze 24–25°C) benötigen ~705 kWh/Jahr Kühlstrom — aber alles nachts (22–07 Uhr), wenn die Solarproduktion null ist. Die aktuelle Enphase 10-kWh-Batterie wird durch die normalen Hauslasten jede Nacht bereits fast vollständig entleert, sodass kaum Kapazität übrig bleibt. Ohne zusätzlichen Speicher kommen rund 70% der nächtlichen KA-Last aus dem Netz (+493 kWh/Jahr Mehrbezug). Mit einem Victron 35-kWh-Speicher: Die Nachtlast wird vollständig gedeckt — der größere Speicher nimmt Nachmittagssolar auf, bewältigt die Hauslasten und hat noch Kapazität für die Schlafzimmer. Mit V2H (Volvo EX60): Die Autobatterie übernimmt komplett, kostenlos durch den gestrigen Solarüberschuss geladen, der sonst eingespeist worden wäre.
Fensterfolie für Combles ist der erste Schritt — vor der KA-Dimensionierung. Sonnenschutzfolie auf den süd-/westausgerichteten Dachfenstern reduziert den Wärmeeintrag um 20–30%, was den KA-Stromverbrauch um ~440–660 kWh/Jahr senkt und die Raumspitzentemperatur um 2–3°C verringert. Kosten: 400–800 € montiert — weit günstiger als eine zu groß dimensionierte KA. Wird die Folie zuerst angebracht, genügt möglicherweise ein 5–6-kW-Split statt 7 kW, der in den Übergangsmonaten wesentlich effizienter im Teillastbetrieb läuft. Die Folie schützt den Kompressor zudem davor, bei Hitzespitzen dauerhaft auf Volllast zu laufen, was die Lebensdauer erheblich verlängert.
Keine KA (heute)
Combles Spitze29°C
Schlafzimmer Spitze25°C
KA-Strom0 kWh
Mehrnetzbezug0 kWh
KomfortUnerträglich
KA (aktuelles System)
Combles Ziel22°C tags
Schlafzimmer Ziel20°C nachts
KA-Strom2.913 kWh/Jahr
Mehrnetzbezug+493 kWh/Jahr
Einspeisung gespart−2.208 kWh
KA + Victron 35 kWh
Combles Ziel22°C tags
Schlafzimmer Ziel20°C nachts
KA-Strom2.913 kWh/Jahr
Mehrnetzbezug~0 kWh
Nacht-KA QuelleBatterie ✓
KA + Victron + V2H
Combles Ziel22°C tags
Schlafzimmer Ziel18–20°C nachts
KA-Strom2.913 kWh/Jahr
Mehrnetzbezug~0 kWh
KA-KostenKostenlos ☀️
Investitionskosten: ~5.000–7.000 € gesamt — Combles 7 kW Inverter-Split (Mitsubishi Heavy Industries, Daikin Perfera, Bosch Climate 9000i) ~2.500–3.500 € montiert · Kinderzimmer 2,5 kW ~1.200–1.800 € · Elternzimmer 2,5 kW ~1.200–1.800 €. Plus Fensterfolie 400–800 €. Unbedingt Inverter-Geräte (drehzahlgeregelt) wählen — sie laufen die meiste Zeit bei 30–50% Last und sind deutlich effizienter als Geräte mit fester Drehzahl. Mit vollständig ausgebautem Victron + V2H nähern sich die KA-Betriebskosten null: Man kühlt mit Energie, die sonst für 3,7 €ct/kWh eingespeist würde, aber als Eigenverbrauch 25 €ct/kWh wert ist. Die Klimaanlage verbessert sogar die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems, indem sie Überschuss nutzt, der sonst verschenkt würde.